Auf der Suche nach mehr Motivation zum Sport? So kannst Du Dich sofort zum Sport motivieren!

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Vielleicht kennst Du das ja und Du bist auch oft unmotiviert, wenn es darum geht, Sport zu treiben. Kein Wunder, immerhin gibt es eine Menge Gründe, warum wir uns schwertun, uns zum Sport zu motivieren. Sei es der innere Schweinehund, Bequemlichkeit, Stress oder einfach nur die knappe Zeit und andere Prioritäten. Aber was wäre, wenn ich Dir sagen würde, dass es eine Möglichkeit gibt, Dich innerhalb von wenigen Sekunden zum Sport zu motivieren?

Mir ging es früher ständig so. Auch heute erwische ich mich noch regelmäßig dabei, wie ich energie- und lustlos nach einem langen Tag nur noch aufs Sofa fallen möchte. Doch zum Glück kenne ich einige Möglichkeiten, wie ich mich auch am schwersten Abend in wenigen Sekunden so zum Sport motivieren kann, dass kaum noch ein Training ausfallen lasse. In diesem Artikel möchte ich Dir näherbringen, wie Du das künftig auch schaffst – und das einfach und unkompliziert.

Fang am besten schon einmal an, Deine Sportklamotten bereitzulegen, denn Dein innerer Schweinehund hat jetzt keine Chance mehr!

Inhaltsverzeichnis

Warum Motivation für Sport so wichtig ist

Motivation ist ein wichtiger Faktor, bei jedem Menschen Entscheidungen und Handeln beeinflusst. Das stärkt oder schwächt das Engagement in verschiedenen Lebensbereichen. Das gilt auch für Sport und Training.

Im Bereich von Sport und körperlicher Aktivität ist Motivation sogar von besonders entscheidender Bedeutung. Sie wirkt direkt und indirekt darauf ein, Leistung, Fitness und allgemeines Wohlbefinden zu fördern.

Wenn Du also regelmäßig Sport treiben willst, wird Dir das mit mehr Motivation deutlich leichter fallen. Ebenso wirst Du mit größerer Motivation beim Sport auch bessere Leistungen erbringen. Das wiederum führt meist zu noch besseren Ergebnissen.

Nun ist manchmal ein großer Ansporn wie von allein vorhanden. Ein starker Antrieb von Herzensangelegenheiten kann fast den Eindruck vermitteln, dass man gar nicht beeinflussen kann, wie motiviert man ist. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall.

Sicherlich hattest Du auch schon einmal ein Ziel, für das Du gerade zu Beginn regelrecht gebrannt hast. Dennoch ist Dir irgendwann das Dranbleiben zunehmend schwerer gefallen. Doch das ist nötig, um Deine Ziele erreichen zu können.

Damit das nicht wieder passiert, solltest Du jetzt Deine Motivation selbst in die Hand nehmen. Im folgenden Abschnitt wirst Du sehen, wie viele effektive Möglichkeiten es dafür gibt. Abschließend wirst Du noch eine meiner Lieblings-Methoden erfahren. Diese wirkt sofort und hat mir schon so einige Workouts in letzter Sekunde gerettet.

10 Tipps für mehr Motivation zum Sport

Die Motivation für Dein Training ist mehr als nur die Lust auf Sport. Vielmehr ist es sehr vielfältig, was dazu führt, dass Du Dich leichter aufraffen und Dein Sportprogramm konsequent durchziehen kannst.

Im Folgenden will ich Dir 10 Tipps bzw. Optionen an die Hand geben, was Du tun kannst und solltest, um künftig keine Motivationsprobleme mehr zu haben. Ich will nicht sagen, die Motivation kommt damit wie von allein. Es wird Dir jedoch viel leichter fallen, Sport und Fitness in Dein Leben zu integrieren, wenn Du diese Motivations-Bausteine in Dein Leben integrierst:

1) Ziele setzen – und zwar richtig

Auf die richtige Art Deine Ziele setzen ist ein wertvolles Tool, wenn Du sie erreichen willst. Nutze dafür am besten die SMART-Formel.

Ziele erreichen mit der SMART-Formel

Definiere spezifisch, was Du mit dem Sport erreichen möchtest. Möchtest Du schnell abnehmen? Schnell Muskeln aufbauen? Oder sogar Fett in Muskeln umwandeln? Egal, was es ist, definiere es möglichst genau messbar und setze Dir einen Termin, wann Du an Deinem Ziel angekommen sein wirst.

Mit der richtigen Zielsetzung wird die Umsetzung leicht, weil Dir die Fitness-Motivation nur noch selten ausgeht.

2) Finde die richtige Sportart

Eine sichere Methode, mehr Sport zu treiben, ist etwas zu finden, wobei Du beim Training bereits Spaß hast. Such Dir also eine solche Aktivität. Es gibt unheimlich viele Optionen. Schrecke nicht davor zurück, verschiedene Dinge auszuprobieren.

Wenn Du etwas tust, das Dir gefällt, ist es viel wahrscheinlicher, dass Du dranbleibst und Dich nicht immer wieder zu etwas überwinden musst.

3) Such Dir einen Trainingspartner

Suche nach jemandem, der ähnliche sportliche Ziele hat. Frag diese Person, ob Du mit ihr trainieren kannst. Gemeinsames Training kann motivierend sein und Dir helfen, Verantwortung zu übernehmen. Es gibt kaum eine effektivere Methode, den Spaß am Sport zu steigern.

Training mit Trainingspartner - Zusammen fällt vieles leichter

Hinzu kommt eine gegenseitige Verantwortung für die Ziele des anderen, die ebenfalls langfristig zum Sport motivieren können.

4) Erstell Dir einen Trainingsplan oder lass Dir einen erstellen

Pläne helfen Dir dabei, Gewohnheiten aufzubauen und zu erhalten. Erstelle deshalb einen wöchentlichen Trainingsplan und halte Dich daran. Ein strukturierter Plan hilft Dir dabei, den Sport zur Gewohnheit zu machen. Wichtig ist, dass Du Dich damit gerade zu Beginn nicht selbst überforderst. Nimm Dir also ein realistisches Volumen vor. Auf meinem Blog findest Du einige kostenlose Einsteiger-Trainingspläne.

5) Belohne Dich selbst für Erreichtes

Setze Dir Zwischenziele als kleine Erfolge auf dem Weg. Definiere Belohnungen für Deine sportlichen Erfolge. Das können kleine Geschenke sein, die Du Dir selbst machst. Wichtig ist, dass diese Dein Ziel nicht behindern – wie zum Beispiel ein McDonalds-Besuch nach jedem Workout.

Belohnungen für Dich selbst, wie ein Paar neue Sportschuhe oder ein Besuch in der Therme, motivieren Dich, weiterhin Dein Bestes zu geben.

6) Dokumentiere Deine Erfolge und Fortschritte

Halte Deine Trainingseinheiten und Deine Fortschritte fest. Dokumentiere Deine Leistungen. Das kann in einem Tagebuch, einem Erfolgsjournal, einer Fitness-App oder auch mit einem Fitnesstracker passieren. Eine solche Dokumentation Deines Fortschritts kann äußerst motivierend sein.

Ein Erfolgstagebuch kann Dir helfen Deine Selbstzweifel zu überwinden
Ein Erfolgstagebuch kann Dir helfen, dranzubleiben und Selbstzweifel zu überwinden.

7) Bring etwas Abwechslung in Dein Training

Gerade gezieltes Krafttraining, mit all seinen Vorteilen, kann schnell eintönig werden. Dafür gibt es gute Gründe. Schließlich ist jede Trainingseinheit spezifisch auf Dein Fitnessziel ausgerichtet und ein vergleichbares Training ermöglicht gezielte und messbare Fortschritte.

Trotzdem kannst Du immer wieder etwas Variation in Dein Training einführen, indem Du Teile davon flexibel gestaltest und gelegentlich Übungen gegen Varianten austauschst.

8) Schaffe Dir ein motivierendes Umfeld

Alles um Dich herum beeinflusst, wie Du denkst und was Du tust. Insbesondere die Menschen, die Dich umgeben, sind hierbei von entscheidender Bedeutung. Umgib Dich deshalb mit möglichst vielen Menschen, die einen positiven Einfluss auf Deine Motivation fürs Training haben.

Finde deshalb Gleichgesinnte, in einem Fitnessstudio, Sportverein oder in einer Sportgruppe. Verbring weniger Zeit mit Menschen, die negative Emotionen gegenüber Deinen Zielen in Dir wecken.

9) Abonniere motivierenden Fitness- oder Sport-Podcasts

Podcasts kann man super zwischendurch hören. Deswegen sind sie gerade wieder voll im Trend. Entsprechend gibt es auch einige im Sport- und Fitness-Bereich. So kannst Du Dir ganz einfach den Gedanken an die Vorteile von Sport auch während Deiner Regeneration vor Ohren führen.

Auf meinem Blog Fitvolution veröffentliche ich einmal im Jahr eine Liste mit den besten Sport- und Fitness-Podcasts. Davon kannst Du Dich inspirieren lassen.

10) Mache Dein Training zu einer alternativlosen Gewohnheit

Stelle sicher, dass Sport in Deinem Alltag einen festen Platz hat. Mache ihn zu einer Priorität. Plane Deine Zeit entsprechend ein. Je alternativloser Du Deinen Sport in Deinen Alltag integrierst, desto natürlicher wird er für Dich.

Das klingt jetzt vielleicht einfacher, als es scheint, doch ein klares Ziel vor Augen (Tipp 1) hilft Dir ungemein dabei.

Alle diese Tipps werden es Dir erleichtern, künftig mehr Lust auf Sport zu haben und Dir weniger schwer damit zu tun, Dich zum Sport aufzuraffen.

Aber was, wenn es einmal richtig schnell gehen soll?

Mit einem Trick in wenigen Sekunden den inneren Schweinehund motivieren

Die zuvor genannten Methoden helfen Dir allesamt in erster Linie dabei, wenn Du mittel- und langfristig Deine Motivation steigern willst. Das macht es Dir regelmäßig leichter, am Ball zu bleiben.

Doch es wird auf dem Weg zu Deinen (sportlichen) Zielen auch immer wieder Momente geben, wo es trotzdem schwierig ist. In diesen Momenten gilt es, schnell etwas zur Hand zu haben, womit Du Dich selbst anspornen kannst.

Eigentlich ist es einfach: Engagiere einen Personal Trainer, der Dir täglich in den Hintern tritt.

Nein, das war natürlich ein Scherz – wobei auch das extrem hilfreich sein kann, wenn man sich das leisten kann und möchte.

Die folgende Methode wende ich an, wenn ich merke, dass es mir einmal akut schwerfällt, mich zu meinem Training zu motivieren. Sie funktioniert schnell und einfach. Hiermit möchte ich Dich dazu einladen, sie beim nächsten Mal selbst zu versuchen.

3 Schritte, mit denen Du Dich sofort zum Sport motivierst

Immer wenn ich einen langen Kacktag hatte (sorry für die Wortwahl, manche Tage sind halt so) oder mich aus anderen Gründen schwer überwinden kann, führe ich die folgenden drei Schritte aus. Es ist so simpel, wie es klingt. Trotzdem funktioniert es fast immer:

  1. Dreh Deine Lieblingsmusik, die Dich richtig pusht, voll auf.
  2. Stell Dir vor, wie es ist, wenn Du Dein großes Ziel erreicht hast.
  3. Fang einfach mit an, ohne länger darüber nachzudenken.

Wenn Du jetzt loslegst, solltest Du nicht direkt an Dein ganzes großes Workout denken. Denk nur an die erste Übung. Denk an die ersten paar hundert Meter. Konzentriere Dich immer nur auf die nächsten 5 Minuten. Für 5 Minuten ist dann eigentlich immer genug Zeit und Motivation da.

Vielleicht ziehst Du auf diese Weise Dein Training komplett durch. Vielleicht verkürzt Du Deinen Sport heute etwas oder trainierst weniger intensiv. 

Tanzen und auch kleine Erfolge feiern

Selbst, wenn Du nicht Dein eigentliches Training in vollem Umfang erledigst, hast Du doch zumindest etwas geleistet. Du hast an einem schweren Tag trotzdem etwas getan, um Deine Gewohnheiten zu erhalten, die Dich auf dem Weg zu Deinen Zielen unterstützen.

Bonustipp: Sei jederzeit gut auf schwierige Tage vorbereitet

Perfekt ist es übrigens, wenn Du jederzeit auf solche Tage mit Motivationstief vorbereitet bist. Schließlich kommen sie meist ohne Vorwarnung.

Wenn Du dann gut vorbereitet bist, wird es Dir noch leichter fallen, mit oder sogar ohne die Technik Dein Training durchzuziehen.

Schau einfach, dass Du so wenige Stolpersteine wie möglich im Weg hast. Leg Dein Sport-Outfit schon fertig hin. Training auf dem Heimweg von der Arbeit, sodass Du gar nicht erst ankommst, bevor Du trainiert hast. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Dir selbst den weiten Weg zu Deinen langfristigen Zielen leichter zu machen.

Fazit: Sport-Motivation kann mit den richtigen Methoden und dem richtigen Ziel vor Augen jeder finden

Motivation spielt eine entscheidende Rolle im Sport und bei jeder körperlichen Aktivität. Sie beeinflusst die Leistung, Fitness und das allgemeine Wohlbefinden.

Indem Du die Strategien zur Stärkung und langfristigen Aufrechterhaltung der Motivation aus diesem Artikel anwendest, kannst Du das Beste aus Deinem Sport herausholen. So wirst Du immer wieder Deinen inneren Schweinehund überwinden und letztlich Deine Ziele erreichen.

Selbst wenn es Dir trotzdem einmal schwerfällt, hast Du nun eine sofort effektive Strategie. Damit gibt es keine Ausreden mehr. Wichtig ist, dass Du Dein Ziel stets vor Augen behältst.

Weitere Tipps und Strategien, wie Du Deinen inneren Schweinehund besiegen kannst, findest Du in meinen anderen Artikeln hier auf der Seite. Ich habe übrigens auch ein Buch darüber geschrieben. Scrolle dafür einfach ein Stück weiter.

Nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Ausprobieren der Tipps und viel Erfolg auf dem Weg zu Deinen Zielen.

Dein Jahn

Übrigens: Falls Du Interesse an einem hundertfach erprobten Schritt für Schritt System hast, dass Dich zuverlässig auf dem Weg zu Deinen Zielen begleitet, solltest Du Dir unbedingt mein Programm „Werde zum Schweinehund-Killer“ anschauen.


Über den Autor dieses Artikels

Jahn-Sterley-Chefredakteur-Fitnesswelt.com-Muskelaufbau-Krafttraining-Motivation

Jahn Sterley war über 10 Jahre als Unternehmensberater und Projektleiter unterwegs und ist immer auf der Suche nach zeiteffizienten Lösungen.

Dabei hat er sich auf die Themen Kraftsport und Muskelaufbau, sowie das systematische Erreichen von Zielen spezialisiert.

Neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur des Fitnesswelt-Teams betreibt Jahn mit Fitvolution noch einen Fitnessblog, der sich speziell an vielbeschäftigte Menschen richtet.

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